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Bachelor of Engineering (B.Eng.) in Elektro- und Informationstechnik - Nachrichtentechnik

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Informationen über Bachelor of Engineering (B.Eng.) in Elektro- und Informationstechnik - Nachrichtentechnik - Mit Anwesenheitspflicht - Bochum - Nordrhein-Westfalen

  • Ziele
    Ziel des Studiums ist der Erwerb von Kompetenzen, die zur modernen Ingenieurarbeit befähigen. Dazu wird zunächst ein breitgefächertes Basiswissen vermittelt, das die Lösung von Problemen aus verschiedensten Bereichen der Elektro- und Informationstechnik ermöglicht. Bei der Spezialisierung in den Studienschwerpunkten werden die Kenntnisse in besonders zukunftsweisenden Kerngebieten vertieft.
  • Titel
    Bachelor of Engineering (B.Eng.) in Elektro- und Informationstechnik - Nachrichtentechnik
  • Inhalt
    Bachelor-Studiengang Elektro- und Informationstechnik

    Der Studiengang Elektro- und Informationstechnik ist ein praxisorientierter Ingenieurstudiengang, der in 6 Semestern zum Abschluss Bachelor of Engineering (B.Eng.) führt.

    Ziel des Studiums ist der Erwerb von Kompetenzen, die zur modernen Ingenieurarbeit befähigen. Dazu wird zunächst ein breitgefächertes Basiswissen vermittelt, das die Lösung von Problemen aus verschiedensten Bereichen der Elektro- und Informationstechnik ermöglicht. Bei der Spezialisierung in den Studienschwerpunkten werden die Kenntnisse in besonders zukunftsweisenden Kerngebieten vertieft.


    Studienschwerpunkt Kommunikationstechnik

    Als Kommunikationstechnik / Nachrichtentechnik bezeichnet man zusammenfassend die Techniken und Verfahren für technisch gestützte Kommunikation, insbesondere unter Einsatz von elektrischen und elektronischen Hilfsmitteln. Ihre Bedeutung gerade in neuester Zeit ist offenkundig: Wir befinden uns im Kommunikations- und Informationszeitalter (Mobiltelefon, Internet, WLAN). Und das Potential, welches es zu erschließen gilt, ist noch riesig. Insbesondere die Fortschritte in der mobilen Kommunikationstechnik werden Alltag und Berufswelt der Menschen nachdrücklich beeinflussen:

    - In automatisierten Produktionsstätten wird der Datenaustausch zunehmend drahtlos funktionieren, damit Mikrorechner gesteuerte Maschinen und die sie überwachenden Fachkräfte jederzeit ortsungebunden Informationen austauschen können.
    - In der häuslichen Umgebung wird sich die Zahl der Kommunikationsanwendungen mehr und mehr erhöhen: Handys, Computer, Fernseher, Küchengeräte, aber auch Alarmanlagen oder medizinische Geräte werden immer stärker interagieren. „Smart home“ steht in der Gebäudesystemtechnik dafür, dass eine Vielzahl technischer Vorrichtungen im Haus miteinander verknüpft sind.
    - Eine weitere Anwendung ist das „sichere“ Automobil. Über car-to-car-communication werden sich Fahrzeuge der Zukunft über Gefahrenquellen verständigen oder zum Beispiel Stauinformationen zu Verkehrsleitzentralen übertragen. Der Einsatz von (Kommunikations-)Bussystemen in Fahrzeugen ist bereits heute Stand der Technik.

    Die Kommunikationstechnik / Nachrichtentechnik stellt die Verfahren und Geräte zur Verfügung, die nicht nur oben genannte Anwendungen realisieren, sondern die es auch erlauben, von jedem Punkt der Erde aus globale Online-Verbindungen zu einem beliebigen anderen Punkt aufzubauen (Satellitenfunk, Glasfasertechnik) oder zum Beispiel die lästigen Kabelverbindungen zu vermeiden, die man benötigt, um Fotos von einer Digitalkamera auf den Computer zu übertragen (near-field-communication).

    Ingenieure der Kommunikations- / Nachrichtentechnik leisten die entscheidenden Beiträge zur Realisierung solcher innovativen zukunftsgerichteten Entwicklungen.

    Beginn und Dauer des Studiums

    Das Studium beginnt zum Wintersemester, Bewerbungsschluss ist der 15. Juli. Die Aufnahme des Studiums ist jedoch auch im Sommersemester durch Einstieg in den laufenden Lehrbetrieb möglich. Bewerbungsschluss ist dann der 15. Januar.

    Die Regelstudienzeit umfasst sechs Semester.
     
    Studieninhalte

    In der ersten Studienphase werden neben dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Basiswissen die Grundlagen der Elektrotechnik und der Messtechnik vermittelt. Lehrveranstaltungen zur Informatik einschließlich der Anwendung von Standardsoftware ergänzen das Angebot. Nichttechnische Fächer wie Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre und des Qualitätsmanagements runden das Spektrum des Basiswissens ab. Im einzelnen werden folgende Module angeboten:

     
    - Modul 1: Höhere Mathematik
    - Modul 2: Physik und Bauelemente der Elektrotechnik
    - Modul 3: Grundgebiete der Elektrotechnik
    - Modul 4: Elektrische Messtechnik
    - Modul 5: Informatik und Standardsoftware  
    - Modul 6: Einführung Betriebswirtschaftslehre/Qualitätsmanagement

    Die vertiefende Studienphase beginnt ab dem dritten Semester mit den Fächern des Studienschwerpunktes. Die Kenntnisse über Signale und Einrichtungen der Nachrichtentechnik einschließlich der Schaltungstechnik für Geräte der hochfrequenten Übertragungstechnik sowie der Problematik der elektromagnetische Verträglichkeit werden in zwei Modulen zum Themenkreis Nachrichtentechnik vermittelt. Der digitalen Signalverarbeitung und entsprechenden Anwendungen ist das Modul Kommunikation und Automation gewidmet. Unverzichtbar auch für den Nachrichtentechniker ist die Mikroprozessortechnik als Basis für die Anwendung von Signalprozessoren. Schließlich ist die Datenübertragung in Rechnernetzen ein wichtiger Bestandteil eines im Kommunikationsbereich tätigen Ingenieurs. Die folgende Aufstellung gibt detaillierten Aufschluss:

    - Modul 11: Grundlage der Nachrichtentechnik   
    - Modul 12: Mikroprozessortechnik und Programmierung
    - Modul 13: Kommunikation und Automation
    - Modul 14: Nachrichten- und Schaltungstechnik
    - Modul 15: Datenkommunikation
     
    Parallel zu den Fächern der Studienschwerpunkte werden auch noch für alle Studierenden des Studiengangs gemeinsame Lehrveranstaltungen angeboten: Es handelt sich hierbei um die Theoretische Elektrotechnik, die Steuerungstechnik und die Regelungstechnik sowie um nur zum Teil fachspezifische Gebiete wie Projektmanagement, Technisches Englisch, Rechtsgrundlagen und Sicherheitstechnik. Die einzelnen Module sind:

    - Modul 7: Rechtsgrundlagen und Englisch   
    - Modul 8: Angewandte Mathematik
    - Modul 9: Steuerungs- und Regelungstechnik
    - Modul 10: Projektabwicklung und Sicherheitstechnik

    Während des gesamten Studiums wird großer Wert auf die Festigung der Lehrinhalte durch praktische Anwendungen gelegt. So sind vielen Fächern im gemeinsamen Studium, insbesondere aber in den Studienschwerpunkten, Praktika zugeordnet. Auch finden das Studium begleitende Exkursionen statt.

    Im vorletzten Studiensemester ist als Vorstufe zur Bachelor-Arbeit ein den zeitlichen Möglichkeiten angemessenes Projekt allein oder in kleinen Gruppen zu bearbeiten.

    Die Bachelor-Arbeit, die in den meisten Fällen in Zusammenarbeit mit Industriebetrieben oder Instituten durchgeführt wird, bildet den Abschluss des Studiums.


    Betätigungsfelder

    Beschäftigungsmöglichkeiten im In- und Ausland

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          Einrichtungen des Nachrichtenwesens (Rundfunk, Fernsehen, Telekommunikation, Netzbetreiber)
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          Industrieunternehmen der Computertechnik
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          Hersteller und Betreiber von Kommunikationseinrichtungen
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          Hersteller von Kommunikationsgeräten
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          Ingenieurbüros und Forschungseinrichtungen
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          Schifffahrts- und Flughafenbetriebe
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          TÜV
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          Öffentlicher Dienst (Gewerbeaufsichtsamt, Patentamt)
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          Institute und Hochschulen

     
     Arbeitsgebiete

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          Vermittlungs- und Endgeräte im Telekommunikationsbereich
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          Drahtlose und drahtgebundene Kommunikationsnetze
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          Hochfrequenztechnik
        *
          Automobilelektronik
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          Mobilfunk, Festnetz, Rundfunk- und Fernsehtechnik
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          Radar- und Navigationstechnik
        *
          Datenübertragung, Telemetrie
        *
          Satellitentechnik
        *
          Computerunterstützte Fertigung
        *
          Elektromagnetische Verträglichkeit

     
    Mögliche Aufgaben    

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          Planung, Entwicklung und Konstruktion nachrichtentechnischer
          Anlagen und Baugruppen
        *
          Projektleitung im Geräte- und Anlagenbau
        *
          Fertigungsplanung und -überwachung
        *
          Leitende Funktionen in Service, Montage und Inbetriebnahme
        *
          Betriebsüberwachung von Anlagen und Systemen
        *
          Qualitätssicherung, Prüfung und Zertifizierung
        *
          Einkauf und Vertrieb
        *
          Technische Kundenberatung
        *
          Akquisition, Marketing
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          Forschung und Lehre
        *
          Management

     
    Berufsaussichten

    Das anwachsende Informationsbedürfnis und die rasante Entwicklung der Telekommunikations- und Nachrichtentechnik sind kennzeichnend für unsere moderne, vernetzte Kommunikationsgesellschaft. Dabei entstehen neben der Weiterentwicklung bisheriger Verfahren völlig neue Technologien der Nachrichtenübertragung (Beispiel: Digitales Fernsehen). Neben den bereits vorhandenen attraktiven und vielfältigen  Arbeitsgebieten eröffnen sich daher den Ingenieuren der Nachrichtentechnik auch künftig neue interessante Einsatzgebiete. Aufgrund der hohen gesellschaftlichen Bedeutung der Nachrichtentechnik, aber auch aufgrund der Tatsache, dass  in den nächsten Jahren mit einem Mangel an Ingenieuren in diesem Bereich zu rechnen ist, sind die beruflichen Zukunftsaussichten in diesem Bereich exzellent.

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